André Bauler

Endlich!

Unsere Vereinigung hat sich stets mit viel Beharrlichkeit für die infrastrukturellen Belange des Öslings eingesetzt. Denken wir bloß an den Bau der A7, die sogenannte „Nordstrooss“, die eigentlich eine Zentrumsstraße ist – oder an den Bau des Clerfer Lyzeums. Diese Projekte haben unbestritten einen positiven Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Nordspitze ausgeübt.

Umgehungsstraße zwischen Hoscheid-Dickt und Schinker geplant

Im November des verflossenen Jahres gab das Parlament nun auch grünes Licht für den überfälligen Ausbau des nördlichsten Lyzeums. Dies war eine unumgängliche Entscheidung, denn besagte Sekundarschule, für die sich unsere Vereinigung jahrelang einsetzte, platzt bekanntlich aus allen Nähten. Auch auf straßenbaulicher Ebene scheint die Nordregion Fortschritte zu machen. So teilte das Mobilitätsministerium vor einigen Monaten mit, dass es eine Machbarkeitsstudie zwecks Verwirklichung einer Umgehungsstraße zwischen Hoscheid-Dickt und Schinker in Auftrag geben werde. Zweifelsohne eine gute Nachricht für die betroff enen Einwohner in der Gemeinde Parc Hosingen, die entlang der N7 leben und unter dem steigenden Durchgangsverkehr leiden.

Natürlich wird diese Trasse nicht einfach von heute auf morgen aus dem Boden gestampft werden. Dennoch hat das Ministerium in diesem Dossier eine – im wahrsten Sinne des Wortes – wegweisende Entscheidung getroff en, die zukünftig für ein spürbares Mehr an Sicherheit und Lebensqualität sorgt. Bleibt zu hoff en, dass besagtes Dossier zügig vorangetrieben wird und nicht, wie dies bei ähnlichen Projekten in der Vergangenheit der Fall war, Opfer endloser Prüfungen und Hürden wird.

Licht am Ende des Tunnels?

Zu den guten Nachrichten gehört auch die Mitteilung, dass der Tunnelbau in Hosingen gut voranschreitet. Hier wurden Unmengen an Boden und Gestein abgebaut – sage und schreibe 450.000 Kubikmeter! –, um die späterhin abgedeckten Röhren („tranchées couvertes“) zu verwirklichen. Eine nahezu pharaonische Baustelle! Und ein weiterer Lichtblick für die Ortschaft Hosingen, deren Hauptstraße dadurch wohnlicher und sicherer gestaltet werden kann.

Nägel mit Köpfen sollen auch entlang der N7 zwischen „Fridhaff“ und Wemperhardt gemacht werden. Endlich! Denn sowohl der Belag als auch der Untergrund dieser gefährlichen Straße haben sich in den letzten Jahren derart verschlechtert, dass man an einigen Abschnitten regelrecht durchgeschüttelt wurde. Die Vorbereitungsarbeiten zwecks Umsetzung der Baustellen auf der N7 haben bereits begonnen. Zwischen „Fridhaff“ und „Köppenhaff“ wurden vor einigen Wochen Abholzungsarbeiten und Kompensierungsmaßnahmen durchgeführt.

N7 soll sicherer und breiter werden

Das Ministerium wird denn auch in Kürze über den geplanten Verlauf der Bauarbeiten informieren. Die zuständige Ministerin präzisierte schon 2025 im Parlament, dass es vorrangig darum gehe „die Unfallgefahr auf dieser Straße zu verringern, die für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Verkehrsachse im Alltag darstellt.“ Sie freue sich darüber, dass die Straßenbauverwaltung so schnell wie möglich mit den Sicherheitsmaßnahmen beginnen kann. Die überarbeitete und optimierte Lösung würde darüber hinaus die Fahrzeiten und den Verkehrsfluss für die Autofahrer verbessern.

Wir hoffen, dass dieses Mammutprojekt, das sich über 35 Kilometer erstreckt und dieses Jahr beginnen soll, zügig vorankommt, ohne den alltäglichen Verkehr übermäßig zu behindern.

All denen, die mit diesen Arbeiten betraut wurden, sei von unserer Seite aus viel Glück und Erfolg gewünscht.